Thunfisch Quecksilber und gesunde Alternativen

Immer mehr Quecksilber im Thunfisch

Schwermetall-Kontamination des Pazifik-Fischs steigt um 3,8 Prozent pro Jahr
In Thunfischfleisch reichert sich neben Mikroplastik insbesondere toxisches Quecksilber an. Dieses stammt aus der industriellen Verschmutzung der Meere. Zu den Nebenwirkungen einer Quecksilbervergiftung zählen diverse Symptome von kognitiver Beeinträchtigung, Koordinationsschwierigkeiten, Parkinson u.v.m.

Ein Junge aus Kalifornien, Star einer Titelstory im Wall Street Journal, wurde vom Star-Athleten und Student mit Auszeichnung zu einem Jungen, der sich nicht mehr konzentrieren, geschweige denn einen Football fangen konnte, weil er regelmäßig Thunfisch aus der Dose gegessen hatte. Selbst wenn er nur eine halbe Dose Albacore-Thunfisch pro Woche gegessen hätte, hätte er damit immer noch 60 Prozent mehr Quecksilber aufgenommen als von der US-Regierung als „ungefährlich“ angesehen wird.

Thunfische werden richtig gross
Die größten Thunfische sind Blauflossen-Thunfische, die eine Körperlänge von 4,5 Metern und ein Gewicht von mehr als 800 Kilogramm erreichen können. Selbst „kleine“ Thunfischarten wie der Gelbflossen- und Albacore-Thunfische können eine Körperlänge von knapp einem Meter und ein Gewicht von mehreren Hundert Kilogramm erreichen. Thunfische sind sehr bewegungsfreudig-sie können mehr als 160 Kilometer pro Tag zurücklegen-mit einer Spitzengeschwindigkeit von 65 Stundenkilometern.

Quecksilber-Gift schädlich für Dein Herz
Fische zu essen, ist auch für Ihr Herz gar nicht gut! In Thunfischen, die in der Nahrungskette weit oben stehen, reichern sich Schwermetalle an, die sie durch den Verzehr kleinerer Fische aufnehmen. Aus diesem Grund enthält Thunfisch große Mengen an Schwermetallen, die den Herzmuskel angreifen können.

Laut einer Studie, die im Journal der American Heart Association (Amerikanische Vereinigung für Herzerkrankungen) veröffentlicht wurde, steigt das Risiko einer Herzerkrankung bei Männern mit hohem Quecksilberspiegel um 60 Prozent und das Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben, ist sogar um 70 Prozent höher.

Grausame Fangmethoden
Thunfische werden erbarmungslos gejagt. Große Schwärme werden in einem Netz umfangen. Manche Fische ersticken bereits aufgrund des Gewichts all der anderen Fische oder werden in der Masse zerquetscht. Große Thunfische werden mit Langleinen gefischt. Diese sind bis zu 100 Kilometer lang und haben bis zu 30.000 Haken. Diese Netze bleiben tagelang im Meer.

Delfinsterben durch Thunfischfang
Thunfischfang ist ungefähr so „Delfin-freundlich“ wie das Schlachthaus für die Kuh. Selbst wenn Delfine nicht „versehentlich“ in Thunfischnetzen gefangen werden, werden sie doch vorsätzlich von japanischen Thunfischanglern getötet, weil Thunfische zu ihrer Beute zählen. Ganze Schwärme an Walen und Delfinen werden zusammengetrieben und in flache Gewässer gelotst, wo alle, außer den jüngsten (die gefangen und an Aquarien verkauft werden), mit Messern abgeschlachtet werden.

Methyl-Quecksilber besonders giftig
Methyl-Quecksilber ist die vorherrschende Form von Quecksilber in Fisch und anderen Meeresfrüchten und besonders giftig für das sich entwickelnde Nervensystem einschließlich des Gehirns. Bislang basierten die Schätzungen über die Menge des giftigen Schwermetalls in den Meeren größtenteils auf Modellrechnungen, wie die Wissenschaftler des Ozeanischen Institut Woods Hole schreiben. Die Freisetzung von Quecksilber in die Umwelt hatte mit dem Bergbau und der Nutzung fossiler Brennstoffe in der Vergangenheit erheblich zugenommen. Derzeit wird das Metall unter anderem für Neonröhren, Energiesparlampen und Batterien verwendet. Der Großteil des Eintrags in die Umwelt entsteht durch die Produktion von Wärme und Strom aus Kohle, Öl oder Gas sowie durch kleingewerblichen Goldbergbau.

Quecksilber in Fisch
Die Höhe der Quecksilberbelastung ist stark von der Fischart abhängig: Besonders hohe Quecksilber-Konzentrationen enthalten Raubfische am Ende der Nahrungskette. Von den in Österreich beliebten Fischarten sind Forelle, Karpfen, Saibling, Sardine, Sprotte, Hering, Lachs sowie der „Alaska-Seelachs“, der gerne zu Fischstäbchen verarbeitet wird, gering belastet. Auch Meeresfrüchte wie Garnelen, Tintenfisch und Muscheln sind laut aktuellen Daten wenig kontaminiert. Überschreitungen der Höchstgehalte für Methylquecksilber treten dagegen z. B. in Thunfisch, Schwertfisch, Schnapper, Marlin sowie in Butterfisch, der in bestimmten Sushi-Gerichten enthalten ist, auf.

Übersicht über Mittelwerte von Methylquecksilber in Fischen aus den österreichischen Lebensmitteluntersuchungen der Jahre 2007-2015:

  • Forelle, Saibling, Karpfen, Lachs, Alaska-Seelachs, Sprotten, Sardinen, Heringe, Pangasius und Tilapia sind mit durchschnittlich 10 – 40 µg/kg gering belastet.
  • Die Quecksilberbelastung von Meeresfrüchten (Garnelen, Tintenfische und Muscheln) ist mit 18 – 24 µg/kg ebenfalls gering
  • Bei Zander, Dorsch / Kabeljau, Makrelen, Sardellen, Schollen, Goldbrassen / Doraden, Heilbutt und Wolfsbarsch liegen die Mittelwerte im Bereich 45 – 100 µg/kg
  • Hohe Quecksilber-Mittelwerte treten bei Thunfisch (184 µg/kg) und Schnapper (256 µg/kg) sowie beim Butterfisch (677 µg/kg) auf
  • Bei heimischen Fischen sind Forelle (20 µg/kg), Saibling (33 µg/kg) und Karpfen (26 µg/kg) gering belastet. Bei Zander liegen die Gehalte bei durchschnittlich 93 µg/kg

Quecksilber und Fischkonsum
Vergleicht man die durschnittlichen Quecksilbergehalte von Fischen, können folgende Beispiele für die wöchentlich tolerierbare Aufnahme für Kinder und Erwachsene berechntet werden:

thunfisch

Daten auf Basis der Mittelwerte von Methylquecksilber aus den österreichischen Lebensmitteluntersuchungen der Jahre 2007-2015.

* Mittelwert für Thunfisch aus der aktuellen Stellungnahme EFSA (EFSA, 2012). Beim Thunfisch zeigte sich ein großer Unterschied zwischen dem österreichischen (184 µg/kg) und dem europäischen Mittelwert (290 µg/kg). Vorsichtshalber wurde für diese Berechnung der höhere europäische Wert verwendet.

Alternativen zum Thunfisch
Bei der Einhaltung der Empfehlungen für den Fischverzehr, sollte darauf geachtet werden, dass wir erstens so wenig tierische Produkte konsumieren wie möglich und zweitens wenn dann nicht Raubfische wie Thunfisch, Schwertfisch, Heilbutt, Hecht, Butterfisch, Schnapper, Hai, Marlin, Schwertfisch, Königsmakrele, Ziegelfisch sowie Butter-/Schlangenmakrele. Babys, Kleinkinder, Schwangere, Stillende und Frauen mit Kinderwunsch sollten auf diese Raubfische ganz verzichten.

So können die positiven ernährungsphysiologischen Effekte des regelmäßigen Fischverzehrs ohne die Aufnahme bedenklicher Mengen Methylquecksilber erreicht werden. Wer ganz auf Fisch verzichtet kann seinen Omega-3 (DHA, EPA) Bedarf mit Fischölkapseln decken.

Menschen, die sich einer guten Gesundheit erfreuen, können eine entsprechende kleine oder grössere Menge Fisch essen. Helles, weisses Fischfleisch enthält im Allgemeinen weniger Fett als jene Fischarten mit rotem Fleisch oder blauer Haut. Flüsse sind oft sauberer als die Welt-Meere. Der Unterschied auf „Wildfang-Fische“ und „Zucht-Fische“ ist jedoch wichtig.

Ausserdem solltest Du darauf achten, eher kleinere Fische zu Essen, wie Makrele oder Sardine. Diese kleinen Fische sind viel weniger Schwermetall belastet als die grossen Raubfische.

Die Geheimnisse der Gesundheit

Wer erzählt, dass der Geist mächtiger ist als der Körper… Was ich auch glaube… der sollte diese geistige Macht auch nutzen, den Körper möglichst gesund zu halten.

Sonst bleibt diese Weisheit wirkungslos.

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