Hummus ist eine orientalische Spezialität, die aus pürierten Kichererbsen oder Ackerbohnen, Sesam-Mus, einem gesunden Öl, Zitronensaft, Meersalz und Gewürzen wie Knoblauch, Pfeffer und gelegentlich Kreuzkümmel hergestellt wird. Er eignet sich ideal als Aufstrich, oder Dipp. Hummus wird warm oder kalt serviert. Mittlerweile gibt es die Kichererbsen-Paste bereits in vielen Supermärkten als Fertigprodukt. Hier sind jedoch oft viele ungesunde Zusatzstoffe enthalten. Viel gesünder und auch schmackhafter ist es, den Hummus selbst herzustellen. Wir zeigen Dir mit unserem Rezept, wie Dir dies ganz einfach gelingt.

Wusstest Du, dass Kichererbsen im orientalischen Raum seit mehr als 10.000 Jahren kultiviert werden? Und das aus gutem Grund: Die meist hellbraunen Hülsenfrüchte sind wertvolle Energielieferanten. Hummus ist eine hervorragende Quelle für pflanzliches Eiweiss. Das macht ihn zu einer idealen Option für Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren. Eine ausreichende Eiweisszufuhr ist für optimales Wachstum, Erholung und die Immunfunktion unerlässlich. Ausserdem enthält Hummus Eisen, Folsäure, Phosphor und B-Vitamine.

Unser Rezept ist besonders gesund, da wir noch Kombu-Alge hinzufügen.

Wo die leckere Paste aus Kichererbsen tatsächlich herkommt, das kann man heute nicht so genau sagen. Es handelt sich wahrscheinlich um eine arabische Speise mit Ursprung in der Levante. Im orientalischen Raum hat jedoch jedes Land seine ganz eigene Hummus-Tradition.

Bei den Zutaten sind Deinen Geschmacksnerven keine Grenzen gesetzt – probiere aus, welche Kombinationen für Dich perfekt sind.

https://youtu.be/K1kwIGDawkk

Zutaten für den Hummus mit Meeresalgen

  • 400 gekochte Kichererbsen
  • 200 ml Wasser
  • 1 Streifen Kombu-Alge
  • 1–2 Knoblauchzehen – je nach Belieben
  • 2 Zitronen – ausgepresst
  • 1 TL Sesam-Mus (Tahin)
  • 50 ml Rapsöl
  • 1 EL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Meersalz

Zubereitung des Hummus mit Meeresalgen

Schritt 1Die Kichererbsen mit der Kombu-Alge und 3 Tassen frischem Wasser 1 Stunde im Kochtopf köcheln lassen.

Schritt 2Nach 1 Stunde fügst Du 1 Prise Meersalz hinzu und lässt es noch einmal 30 Minuten köcheln. Salz verhindert das Weichwerden der Kichererbsen während des Kochens – daher wird es erst gegen Ende zugefügt. Kombu hingegen unterstützt das Weichwerden.

Schritt 3Die Kichererbsen zusammen mit der Kombu-Alge und der verbleibenden Flüssigkeit in einem Mixer oder einem Küchengerät Deiner Wahl pürieren. Falls die Konsistenz zu fest ist, füge noch ein wenig Wasser hinzu.

Schritt 4Der pürierte Brei wird mit Tahin, Rapsöl, Zitronensaft und Knoblauch zu einer Creme verrührt. Anschliessend wird er mit Kreuzkümmel und Meersalz gewürzt – glattgerührt.

Schritt 5Die Oberfläche wird in der Regel mit der Unterseite eines Löffels gefurcht oder eingedrückt, um darin Rapsöl einlaufen zu lassen. Zum Schluss wird das Ganze mit Petersilie bestreut.

Tipp:Wenn Du getrocknete Kichererbsen verwendest, dann weiche diese über Nacht ein. Im Kühlschrank hält sich Hummus mehrere Tage – je nach Zutaten kann das Aroma dabei an Intensität gewinnen.

 

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