Normopathie – die krankhafte lakaienhafte Anpassung

Mit „Normopathie“ ist eine Anpassung einer Mehrheit von Menschen einer Gesellschaft an eine Fehlentwicklung, an pathogenes psychosoziales Verhalten gemeint, dessen Störung nicht mehr erkannt und akzeptiert wird, weil eine Mehrheit so denkt und handelt. Und was die Mehrheit vertritt, kann ja nicht falsch sein

Frage:
Beruhigt in diesem Fall jemand sein Gewissen durch Autosuggestion und lässt sich zur Anpassung manipulieren? Oder ist es doch Fremdsuggestion?

Antwort:
Das ist ganz klar Fremd-Suggestion. Ein gesunder Mensch denkt doch nicht so und wird sich diese Denkweise auch nicht freiwillig suggerieren. Mit Fremd-Suggestion kannst Du kranke Menschen besser lenken, als gesunde.

Die grosse Fähigkeit des Menschen zur Anpassung wird praktisch pervertiert zur Anpassung an kranke gesellschaftliche Verhältnisse. Das wird unterstützt durch das psychosoziale Grundbedürfnis des Menschen, unbedingt „dazugehören“ zu wollen – zu einer Partnerschaft, Familie, Freundes-Gruppe, Verein, Partei, Religion, Nation usw. –, um im zugehörigen sozialen Milieu auch entsprechend verstanden und bestätigt zu werden, auch Erfolg zu haben und auf keinen Fall abgelehnt, beschämt, ausgegrenzt und verfolgt zu werden.

Eine Normopathie erklärt das pathologische Mitläufersyndrom, wenn eine Mehrheit begeistert in den Krieg zieht, sich als Herrenrasse wähnt, Völkervernichtung zustimmt, Andersdenkende verfolgt, Ideologie über die Realität stellt und im narzisstischen Grössenwahn lebt.

Eine „Leitkultur“ wird immer zu prüfen sein, ob sie eine realitätsgerechte, menschenfreundliche, sozial gerechte, ehrliche, ideologiefreie Orientierung gibt, aber auch vor destruktiven Einflüssen und Bedrohungen wirksam zu schützen versteht. Anpassung an eine falsche Leitkultur führt in die Krise und Katastrophe. Anpassung an eine psychosozial orientierte Leitkultur, die ich „Beziehungskultur“ nenne, ermöglicht gesünderes Leben und hilfreiches und befriedigendes Zusammenleben.

Kinder und Normopathen
Die Kinder müssen eine Chance haben, sich an Erwachsenen zu orientieren, die in sich ruhen. Jetzt schau Dir einmal die Erwachsenen an, wie dramatisch sie sich verändert haben. Schau mal in die Gesichter der meisten Erwachsenen – sie sind gehetzt, genervt, gereizt und depressiv. Und wenn Du einen findest, der Freude ausstrahlt und entspannt ist – dann denkst Du schon fast, er hat Drogen genommen.

Wenn sich ein Gesunder in einer Gruppe Kranker aufhält, denken alle Kranken, der Gesunde sei krank. Und wenn der Gesunde auch dieses kranke Verhalten zeigt, denken die Kranken, jetzt ist er auch wieder gesund. Das ist Normopathie. Das Pathologische zum Normalen erklären. Normo-Pathie.

Ein Beispiel aus der Praxis
Ein schönes Beispiel wohin Normopathie in der Praxis auch führen kann, zeigt die Denkweise eines Normopathen, wenn der Normopath nicht in der Gruppe ist.

Eine Radio-Verkehrsmeldung:
Achtung, auf der Autobahn Richtung X nach Y ist ein Falschfahrer unterwegs. Bitte fahren Sie vorsichtig und überholen Sie nicht.
Diese Meldung hört auch der Falschfahrer – der Normopath – im Autoradio und denkt: Was Einer, da fahren Alle auf der falschen Seite.

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