Die sieben Stufen des Landbaus gemäss Masanobu Fukuoka

von | Ernährung

Masanobu Fukuoka (1913 bis 2008) war zunächst Mikrobiologe und wurde dann Bauer. Seine Bücher sind Standardwerke in der Permakultur. Die Art seiner Landwirtschaftsmethode bezeichnet er selbst als „Nicht-Tun-Landwirtschaft“ nach dem daoistischen Wu-wei-Prinzip. Ebenso lebte Masanobu Fukuoka selbst sein Leben lang nach dem Wabi-Sabi Prinzip.

Masanobu Fukuoka gilt als Initiator der Verbreitung der Aussaattechnik der Samenbomben, die inzwischen weite Bekanntheit erlangte. Diese von ihm nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst für seine Direktsaatmethode des pfluglosen Reisanbaus entwickelte Technik wird heute auch in der Guerillagärtnerei-Bewegung eingesetzt. 1988 erhielt Fukuoka den Ramon-Magsaysay-Preis.

Aufgrund des wieder gewachsenen Interesses an seinem Werk erfuhr sein Buch The One Straw Revolution im Jahr 2009 in den USA eine Neuauflage, ebenso im Jahr 2013 die deutsche Ausgabe Der Große Weg hat kein Tor.

Wenn der Bauer die Erde vergisst, auf der seine Existenz gründet, und nur noch seinen Profit im Sinn hat, wenn der Konsument nicht mehr zwischen lebendiger Nahrung und solcher die nur den Bauch füllt unterscheiden kann, wenn Beamte auf die Bauern herabschauen und Industrielle die Natur ausbeuten, dann wird das Ergebnis Krankheit und früher Tod sein. Die Natur ist so liebevoll, die Menschheit immer wieder zu warnen, die so unüberlegt handelt, aber viele ignorieren diese Warnungen all zu oft.

Hier die sieben Stufen des Landbaus gemäss Masanobu Fukuoka:

Industriell

Um jeden Preis wird versucht, ein grosses Einkommen zu erwirtschaften. Das kurzsichtige Profitstreben treibt den Bauern mehr und mehr in Abhängigkeit von Saatzucht-und Chemiefirmen. Immer grössere Anstrengungen für Produktionssteigerung führen zu Problemen mit der Überschussverwertung. Monokulturen, Massentierhaltung, massier Maschineneinsatz, Herbizid-, Pestizid- und Kunstdüngeranwendung, erdenlose Kulturen, Bio-und Gentechnologie, Embryotransfer, Hybridzucht etc.

Konventionell

Dieser Bauer hat den direkten Kontakt zur Erde noch nicht völlig verloren (sitzt noch nicht den ganzen Tag auf Maschinen herum). Allerdings kann er der Konkurrenz der industriellen LW nicht standhalten und muss derart subventioniert werden, dass es den Staat billiger käme, jedem einen festen Lohn zu bezahlen, statt künstlich die Preise zu stützen. Die meisten industriellen Praktiken werden auch vom konventionellen Bauern angewendet. Der Preis zahlt auch hier die Natur bis…

Integriert

Es wird so wenig wie möglich und so viel wie nötig Gift gespritzt und kunstgedüngt. Devise; Nur wenn wirklich nötig und erst ab einer gewissen Schadwelle, und nicht wie bei industr. und konventioneller Wirtschaftsweise von vornherein. Migros „sano“ wirbt z.B. mit dem Slogan: „der Unterschied liegt in der dosierten Düngung“ etc. (…und bezichtigt damit den grössten Teil ihres Gemüses unter massloser Düngung und Chemiegrosseinsatz gezogen worden zu sein.)

Organisch-Bio

Synthetische Dünger und Hilfsstoffe sind nicht erlaubt. Unkrautbekämpfung mechanisch. Fakultativ: Mischkultur, Mulch, Kompostwirtschaft, Hybriden und hochgezüchtete Formen werden verwendet. Diese liefern zwar hohe Erträge, sind aber entsprechend anfällig und erfordern aufwendige Schutzmassnahmen (Folientunels, Vliesabdeckungen etc.) Pflanzen können auch mit organischen Mitteln aufgeblasen werden und sind dann sehr yin.

Byodynamisch “Demeter“

Auf der von Rudolf Steiner begründeten Lehre aufbauend. Kosmische Rhytmen und Energien werden eingezogen und mit Hilfe besonderer Präparate auf Kompost, Erde und Pflanzen übertragen. Ohne Gift und synthetische Stoffe. Unkraut- und Insektenkontrolle durch Veraschen und homöopathische Verfahren. Kompostpräparate beschleunigen Abbauprozesse. Kiesel- und Hornmistpräparate werden mit spiraligen Rührbewegungen „dynamisiert“.

Hinayana (Zit. Fukuoka)

Diese Art von Landwirtschaft ergibt sich, wenn der Mensch ernsthaft den Eintritt ins Reich der mahayana Landwirtschaft sucht. Sie versucht, menschliches Wissen und Handeln abzuschütteln und so weit wie mögl. Die reinen Kräfte der Natur wirken zu lassen. Diese Ansicht beruht auf der philosoph. Überzeugung, dass bei einer echten Anstrengung des Menschen, der Natur näherzukommen, die Natur, falls er auf alle Eingriffe und Handlungen verzichtet, diese für ihn übernimmt und ausführt.

Mahayana (Zit. Fukuoka)

Diese Art von Landwirtschaft wird verwirklicht, wenn der Mensch eins wird mit der Natur, den es ist eine Form von Landwirtschaft, die über die Grenzen von Zeit und Raum hinausgeht und den Gipfel des Verstehens und der Erleuchtung, das “Nichts“, bereits erreicht hat. Die mahayana Landwirtschaft ist die reine Verkörperung des lebens im Einklang mit der Natur. Diejenigen, die ein solches Leben führen, sind Einsiedler und Weise.

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André Blank

Autor: André Blank

André ist Gesundheits-Mentor und Autor. Er ist der Gründer, Inhaber und CEO der Vivoterra® AG.

Er ist überzeugt, dass alle Menschen mit gesundem Herz-KI – der wahren Liebe – ein Leben im Vertrauen, Frieden, Freiheit und Gesundheit, leben dürfen – und dass wir das Potential haben, ein solches Leben für uns selbst zu verwirklichen.

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